Anneliese Brost Stiftung

Förderschwerpunkte

Die Förderschwerpunkte in den letzten Jahren lagen bei der außerschulische Förderung und Begleitung der Kinder- und Jugendlichen in besonderen Einrichtungen (Jugendheimen und Jugenwohneinrichtungen) und in Stadtteilen mit besonderen sozialen Problemlagen. Die Stiftung arbeitet dabei eng mit Kommunen und Universitäten zusammen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Förderung lag in der Unterstützung kultureller Initiativen, wobei sich die Stiftung auf die Unterstützung von Einzelprojekten beschränkt hat.

Förderpraxis

Die Förderung durch die Anneliese Brost-Stiftung setzt in der Regel einen innovativen, stadtteilorientierten, fachübergreifenden Ansatz in der Alten-, Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit voraus. Sie soll immer Anschubfinanzierung sein, damit vergleichbare Projekte zur allgemeinverbindlichen Aufgabe in der Alten-, Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit werden.
Die Stiftung erwartet einen adäquaten Eigenanteil des Antragstellers bei der zu fördernden Maßnahme, der auch über Sachmittel und ehrenamtliches Engagement nachgewiesen werden kann.
Bei einem Förderungsbetrag über 15.000 € einmalig oder pro Jahr erwartet die Stiftung eine Evaluierung des Projektes insbesondere bezogen auf die Übertragbarkeit auf andere, vergleichbare Aufgabenstellungen, Einrichtungen, Gebiete.
Die Förderung durch die Anneliese Brost-Stiftung soll wegfallende Mittel der öffentlichen Hand oder anderer öffentlicher Stellen nicht ersetzen.

Zukünftige Strategie

Für die Zukunft wird die Stiftung den Schwerpunkt ihrer Förderpraxis weiter auf die Förderung unterprivilegierter Kinder und Jugendlicher legen. Dabei soll die Förderung in gleicher Weise den Kindern aus Migrantenfamilien wie aus deutschen Familien mit einem Hintergrund sozialer Benachteiligung zugute kommen. Die Fördermaßnahmen soll es den betroffenen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die durch die soziale Herkunft und die Migrationsbedingungen verursachten Nachteile auszugleichen und das sprachliche und kognitive Potential dieser Kinder und Jugendlichen weitgehend auszuschöpfen. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden, die ihren Anlagen und Fähigkeiten entsprechenden bestmöglichen Bildungsziele zu verwirklichen. Die Stiftung wird dazu eigene Projekte entwickeln oder sich an Projekten anderer Träger beteiligen, die die gleichen Ziele verfolgen.

 

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